Es gibt nur wenige Dinge im Leben wie eine gute Soße! Aber was ist, wenn du frittierst, räucherst oder einfach nur eine Putenbrust für dein Festtagsessen zubereitest? Mit nur fünf Zutaten wird dieses Rezept für Bratensoße ohne Bratensaft das ganze Jahr über dein Lieblingsrezept für Bratensoße sein …

Serviere sie zu meiner gebratenen Putenbrust mit traditioneller Füllung und Kartoffelpüree!

Häufig gestellte Fragen:

Wie lange im Voraus kann ich die Bratensoße zubereiten?

Du kannst diese Soße zwei bis drei Tage im Voraus zubereiten. Stell sie einfach in den Kühlschrank, bis du sie brauchst.

Kann ich die Soße einfrieren?

Auf jeden Fall! Kühle sie einfach gründlich ab und fülle sie in einen luftdichten Behälter. Friere sie für ein bis zwei Monate ein. Taue sie im Kühlschrank oder in der Mikrowelle auf.

Wie kann ich die Soße glutenfrei machen?

Verwende eine glutenfreie Mehlmischung, Maisstärke, Pfeilwurzel oder süßes Reismehl (Mochiko), das wir in der Küchenbranche häufig verwenden.


Warum dieses Rezept ein Geheimtipp ist

Mit nur fünf Zutaten – einschließlich Salz und Pfeffer – ist diese Soßenlösung eine, die du in deiner Hosentasche haben solltest, damit du dich nicht auf abgepackte Mischungen oder Soßen aus dem Glas verlassen musst.

Das Reduzieren der Brühe/Fond/Knochenbrühe intensiviert den Geschmack und kann zwei bis drei Tage im Voraus gemacht werden, ebenso wie die Soße. Sie kann dann in der Mikrowelle oder in einem Topf auf dem Herd wieder aufgewärmt werden, wenn du sie servieren willst. Bereite sie vegetarisch mit Gemüsebrühe oder Pilzbrühe zu!


So machst du Bratensoße ohne Bratenfett


Zutaten des Rezepts:

  1. Hühner- / Truthahnbrühe oder Fond
  2. ungesalzene Butter
  3. Allzweckmehl
  4. Salz und schwarzer Pfeffer
  5. Ein Klecks Bio-Weidebutter


Anmerkungen zu den Zutaten:

Brühe oder Fond: Die beste Brühe ist die, die du selbst herstellst, aber das ist nicht immer möglich. Wenn ich keine Möglichkeit habe, sie selbst herzustellen, verwende ich eine gute genfutterfreie, natriumarme Hühnerbrühe wie natürliche Hühnerbrühe als Pulver, Paste oder deren Hühnerknochenbrühe. Verwende immer eine Truthahnbrühe, die natürlich und kräftig im Geschmack ist.

Verwende immer eine Brühe mit niedrigem Salzgehalt, denn wenn sie einkocht, konzentriert sich der Geschmack und der Salzgehalt.

Butter: Ich verwende zum Kochen immer ungesalzene Butter, weil ich den Salzgehalt selbst einstellen kann.


Allzweckmehl: Wenn du Allzweckmehl anstelle von Maisstärke verwendest, kannst du die Soße besser und einfacher wieder aufwärmen. Wenn du die Soße glutenfrei zubereiten möchtest, dann verwende Maisstärke, eine glutenfreie Mehlmischung oder süßes Reismehl, welches ein beliebtes glutenfreies Verdickungsmittel ist.


Die Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Gieße sechs Tassen Hühnerbrühe, Truthanbrühe oder Putenbrühe in einen Kochtopf.
  2. Hühnerbrühe in einen Edelstahltopf geben.
  3. Bringe sie zum Kochen, reduziere die Hitze auf mittlere Stufe und lasse sie einkochen, bis sie auf etwa vier Tassen reduziert ist (oder um ⅓).
  4. Reduzierte Hühnerbrühe im Edelstahltopf.
  5. Gieße die reduzierte Brühe/Fond/Knochenbrühe in einen anderen Behälter, z.B. eine Edelstahlschüssel, oder halte einen weiteren Topf bereit.
  6. Schmelze die Butter bei mittlerer bis hoher Hitze in einem Kochtopf.
  7. Schmelze die Butter im Edelstahltopf.
  8. Füge das Mehl hinzu und koche es drei bis vier Minuten lang oder bis es jetzt beginnt, eine dunklere Farbe anzunehmen und ein nussiges Aroma entwickelt. Du willst nicht, dass es zu dunkel wird, sonst schmeckt deine Soße klumpig
  9. Mehl zur geschmolzenen Butter im Edelstahltopf hinzugeben.
  10. Verquirle die Butter und das Mehl im Edelstahltopf mit dem Schneebesen.
  11. Gieße langsam die reduzierte Brühe/Fond/Knochenbrühe in die Mehlschwitze und bringe sie zum Kochen. Die Hitze reduzieren und vier bis fünf Minuten köcheln lassen, bis sie eindickt.
  12. Sie dickt beim Stehenbleiben ein, also lass sie 5-10 Minuten stehen, damit sie noch ein wenig eindickt, bevor du Anpassungen vornimmst.
  13. Schmecke ab und würze nach Bedarf mit Salz und Pfeffer.
  14. So wird’s gemacht! So machst du die Soße ohne Fette!
  15. Bratensoße im Edelstahltopf.
  16. Gieße sie in deine schickeste Sauciere!

Tipps und Tricks für Köche:

Um den Überblick darüber zu behalten, wie stark die Brühe reduziert wird, stecke ich den Stiel eines alten Holzlöffels in die Brühe, um die Tiefe zu messen. Dann mache ich mit einem Schälmesser eine kleine, unauffällige Kerbe in den Stiel des Löffels, bis zu der Stelle, an der die Brühe austritt. Dann stecke ich den Stiel in regelmäßigen Abständen wieder hinein, um zu sehen, ob die Brühe so weit eingekocht ist, wie ich möchte. Du kannst das auch mit einem Holzspieß machen und ihn mit einem Stift oder Marker anzeichnen, aber den Spieß musst du dann wegwerfen.

Wenn die Soße nicht so dick ist, wie du sie magst, mischst du einen Esslöffel Mehl mit etwas Soße, rührst es gut um und gibst es dann zurück in die Soße und lässt es noch ein wenig köcheln. (Achte darauf, dass du die Soße ein wenig ruhen lässt, da sie beim Stehenbleiben eindickt).

Wenn die Soße zu dick ist, kannst du noch etwas Brühe hinzufügen oder sie mit etwas Sahne, Halbfett oder Milch cremig machen.

Serviere dazu am besten:

  • Gebratene Putenbrust mit traditioneller Füllung
  • Kräuter-Knoblauch-Brathähnchen mit Dijon-Rosmarin-Röstkartoffeln
  • Knoblauch-Kräuterbutter-Hähnchenbraten mit Wurzelgemüse

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